Inekon Group baut in Tadschikistan ein Zementwerk für über 2,3 Mrd. CZK

Zulieferer sollen tschechische Firmen sein

Die Inekon Group ist vorläufig die einzige tschechische Gesellschaft, der es gelang, in Tadschikistan Fuß zu fassen. Unter ihrem Namen werden sich jedoch an der Realisierung noch weitere tschechische Firmen beteiligen. Zulieferer des baulichen Teils wird die Gesellschaft PSG International in Zlín sein (www.psg.cz). Die Maschinenausrüstung, d.h. riesige Öfen und Mühlen, stellt die PSP Engineering aus Přerov (www.pspengineering.cz) her. Einen weiteren Teil der Lieferung führt die Firma CZMT (www.czmt.cz) aus. Koordiniert werden die Arbeiten und Lieferungen von der Inekon Power. Dieses Konsortium tschechischer Firmen beteiligt sich auch an der Realisierung weiterer Lieferverträge über Zementwerke, die die Invekon Group in den letzten Monaten mit dem Irak und mit Vietnam abgeschlossen hat. „In Tadschikistan wollen wir uns außerdem um Aufträge für den Bau neuer Wasserkraftwerke bewerben. Wir ziehen Nutzen aus unserer globalen Handelspolitik, die auf der aktiven Suche nach Liefermöglichkeiten in die ganze Welt beruhen. In vielen Fällen geht es auch um Zusammenarbeit mit Firmen, die genügend Aufträge haben und einen starken Partner für die Finanzierung und Realisierung der Lieferungen brauchen“, erläuterte J. Hušek die Gründe für den Erfolg der Inekon Group auf ausländischen Märkten.

Inekon entstand 1990 als rein tschechische Privatfirma. Von den anfänglichen Geschäftsfeldern – hauptsächlich der Ausfuhr von Schienenfahrzeugen und der Einfuhr von Rohstoffen für die Chemieindustrie entwickelte sie sich schrittweise in einer starken Handels-Produktions-Gruppe mit Orientierung auf die drei Geschäftsbereiche Produktion und Verkauf von Schienenfahrzeugen, Chemie und Export von Investitionsanlagen.